Metakognition beim Instrumentalspiel

Metakognition ist ein Begriff aus der Lernpsychologie. Er bedeutet, dass über das eigene Denken reflektiert wird. Die sogenannte "Meta-Ebene" kann Aufschluss darüber geben, was in einem Handlungsablauf gut oder weniger gut geklappt hat und wo Potential für die Optimierung der Handlung liegt. Beim Instrumentalspiel wird die von mir entwickelte Ω-Methode angewendet, mit der die PatientInnen lernen, ihr eigenes Spielen zu planen, zu steuern und zu optimieren. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn eine Stelle schwierig ist, und spontan keine Lösung entsteht. Die PatientInnen lernen Schritt für Schritt, eigene Lösungswege zu entwickeln und werden unabhängig von äußerer Intervention.